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Frankreichfahrt 2015 der Klassen 9b und 9d

 

Das ganze Jahr hatten wir uns schon auf die Sprachreise nach Frankreich gefreut und am Sonntag, den 28.06. gegen 22:30 Uhr, ging es dann endlich los. Unser Ziel sollte die Normandie sein, genauer gesagt das idyllische Lion-sur-Mer. Doch bevor wir die dortige Jugendherberge erreichten,  hatten wir schon einen Besuch in Rouen hinter uns. In dieser schönen Stadt schauten  wir uns die Kunstwerke im Musée des Beaux-Arts an. Gegen 14:00 Uhr traten wir die Weiterfahrt nach Lion-sur-Mer an.  Nach dem Einchecken in der Jugendherberge war das erste Ziel das Meer mit dem Strand.  Das Abendessen „mundete“ allen und wir schliefen erschöpft von der langen Busfahrt in unseren Betten ein. 

Dienstag hieß es Frühstück um 8:00 Uhr und anschließend Abfahrt nach Arromanches zum dort gelegenen Musée du Débarquement. Dieses an der Küste liegende Museum dokumentiert  die Landung der Alliierten und die anschließende Errichtung eines künstlichen Hafens. Um die Mittagszeit fuhren wir nach Bayeux, um uns die schöne Altstadt und den berühmten Wandteppich (la Tapisserie) anzusehen.  Auf der Rückfahrt machten wir noch Halt an einem kanadischen Soldatenfriedhof. Bevor wir uns zur Nachtruhe begaben, ließen wir den Tag an dem nicht weit von der Jugendherberge entfernten Strand ausklingen.

Am Mittwoch besuchten wir erneut ein Musée des Beaux-Arts, aber diesmal in Caen. Die Führungen brachten uns die Malerei der Renaissance näher. Daraufhin machten wir einen kleinen Einkaufsbummel, bei dem wir Essen für ein Picknick im Schlossgarten besorgten. Nach diesem gemütlichen Snack bei Baguette und Obst ging es zurück nach Lion-sur-Mer, wo wir erneut unsere Freizeit am Strand verbrachten.

Donnertag standen das Räumen der Zimmer und das Verladen des Gepäcks auf dem Plan, denn es ging bereits um 8:00 Uhr nach Paris. Die 245km zur Hauptstadt bewältigten unsere Busfahrer innerhalb von 5 Stunden. Der Stadtbummel gestaltete sich zwar unheimlich schön und faszinierend, aber auch sehr anstrengend, denn es herrschten Temperaturen von gefühlten 40°C im Schatten … und wir waren nicht oft im Schatten. Trotz alle dem sahen wir uns den Louvre an und erkundeten in kleinen Gruppen die Stadt. Nach einer aufregenden Fahrt mit der Metro erreichten wir den Tour Eiffel (Eiffelturm). Da wir uns etwas verspätet hatten, konnten wir die Bootsfahrt auf der Seine erst gegen 21:00 Uhr antreten und erfuhren dabei Interessantes über die Geschichte Paris‘. Nach ca. 1 Stunde machte unser Schiff am Steg wieder fest und wir gingen geschlossen zum Bus, um die Heimreise anzutreten. Also verabschiedeten wir uns von Paris und Frankreich und fuhren „im Schutze der Nacht“ zurück nach Deutschland. In den frühen Morgenstunden überquerten wir die Grenze und kamen am Freitag um 9:15 Uhr in Osterwieck an.

Das Wetter stand während der gesamten Reise auf unserer Seite: Es war warm, es war trocken, es war wundervoll! Zudem wollen wir uns hiermit bei den begleitenden Lehrern Frau Dziwior, Frau von Kielpinski-Manteuffel und Herrn Ungrade, sowie bei unseren Busfahrern Ronny & Thomas bedanken.

 

von Erik M. Dietz & Peter M. Braune

Bilder: Hannah Routschek 9d