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Auf historischen Spuren in der Ardenne und der Champagne

 Impressionen

Der 9. Jahrgang des Fallstein-Gymnasiums in Osterwieck verbrachte die letzte Woche in der wunderschönen Champagne in Frankreich.

Nach einem fast pünktlichen Start am Sonntagabend kamen wir nach einer durchfahrenen Nacht  an der Gedenkstätte des 1. Weltkrieges in Verdun an. Alle waren sehr beeindruckt von der Anzahl der weißen Kreuze. Es stimmte viele nachdenklich, die Knochen der über 130.000 nicht identifizierten Soldaten im Beinhaus von Douaumont zu sehen. Als wir um 13 Uhr weiter fuhren, freuten sich alle auf ihre Zimmer in der Jugendherberge in Reims, die leider bei unserer Ankunft noch nicht komplett bezugsfertig waren. Also machten wir erstmal einen Spaziergang zur Kathedrale Notre-Dame von Reims. Die Kathedrale besitzt einen beeindruckenden Kirchenraum und wunderschöne Chagall-Fenster.

Kurz vor dem Abendessen konnten wir schließlich auch unsere Zimmer beziehen. Am Abend durften wir noch ein bisschen die Stadt erkunden, mussten aber pünktlich zur Nachtruhe um 22 Uhr wieder zurück sein.

Die Programme für Dienstag und Mittwoch waren in zwei Gruppen aufgeteilt. Meine Gruppe konnte am Dienstag glücklicherweise etwas länger schlafen. Nach einem kleinen Frühstück fuhren wir um   10 Uhr zu der berühmten Champagnerkelterei „Les Caves Pommery“. Dort besichtigten wir die Kellereien und die Lehrer – wir leider nicht – durften den Champagner sogar verkosten.  Nach dieser sehr interessanten Führung fuhren wir in die malerische Fachwerkstadt Troyes.  Dort aßen wir Mittag und erkundeten ein bisschen die Stadt.

Nach einer weiteren Stunde Fahrt erreichten wir schließlich das Naherholungsgebiet „Forêt et Lac   du Der“. Dort konnten wir in einem der größten Stauseen Frankreichs baden und unsere mitgebrachten Lunchpakete als Abendessen verzehren. Am Abend waren wir pünktlich zum Halbfinale Deutschland gegen Brasilien wieder in der Jugendherberge. Nach dem sensationellen Sieg der deutschen Fußballmannschaft mit 7:1 gingen alle in ihre Zimmer, da zumindest unsere Gruppe am Mittwoch früher aufstehen musste.

Und wieder hieß es Bus fahren. Da es aber von oben nicht trocken blieb, waren alle froh, einmal nicht in den Regen zu müssen. Als wir schließlich in Sedan angekommen waren, besichtigten wir eine der größten mittelalterlichen Festungen Europas. Die über 35.000 m² große Festung beherbergt unter anderem ein Museum, die Touristeninformation und ein Hotel. Danach fuhren wir weiter nach Charleville-Mèzière um uns das Musée de l`Ardenne mit der Rimbaud-Ausstellung anzuschauen. In diesem Museum waren unter anderem auch Handpuppen und verschiedene archäologische Funde ausgestellt. Vorher hatten wir Zeit für ein kleines Mittagessen. Da es nach der Besichtigung des Museums immer noch von oben schüttete, beschlossen wir einstimmig nicht mehr nach Epernay, der Champagnerhauptstadt, zu fahren. Am Abend schauten einige noch das Fußballspiel zwischen Argentinien und den Niederlanden, viele aber gingen ins Bett um für die Fahrt nach Paris am nächsten Tag fit zu sein.

Mit gepackten Koffern und Taschen fuhren wir am frühen Donnerstagmorgen los. Als erstes erwartete uns eine geführte Stadtrundfahrt. Danach wurden wir in der Nähe des Eiffelturms abgesetzt, den wir von einer Plattform aus bewundern konnten. Anschließend gingen wir zum Triumphbogen, von dem wir die ganze Stadt sehen konnten. In den darauffolgenden Stunden Freizeit versuchten wir so viel  wie nur möglich zu sehen. Als goldenen Abschluss machten wir noch eine Nachtfahrt auf der Seine. Um  Mitternacht traten wir dann unsere Rückreise nach Osterwieck an. Nach 13 Stunden Fahrt freuten sich alle, wieder zu Hause zu sein und viele wollten sich einmal richtig ausschlafen. Insgesamt lässt sich sagen, dass wir abwechslungsreiche Eindrücke sammeln konnten.

 

Sara Kremling, 9d, Fallstein-Gymnasium in Osterwieck