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Skilanglauflager des Fallstein-Gymnasiums Osterwieck

 

Am Mittwoch, dem 7. Januar 2015, machten sich 21 Schüler, in Begleitung von den Sportlehrern Herrn Knobbe und Herrn Försterling, auf den Weg nach Sankt Andreasberg im Harz. Das Skilanglauflager des zehnten Jahrgangs stand vor der Tür. Nach der Ankunft in der Jugend- und Sportunterkunft „Jangstel Inn“ und dem Beziehen der Zimmer wagten sich die Schülerinnen und Schüler hinaus in den Schnee. Die Skier wurden angeschnallt und schon zeigte sich: „Der Sport sieht einfacher aus, als er tatsächlich ist“. Doch nach ca. einer Stunde Übung, mehrmaligem Fall in den Schnee und dem einen oder anderen Lacher standen alle ziemlich sicher auf den dünnen Brettern und waren bereit für die erste längere Tour.

Nach dem Mittag ging es auf den Loipenrundkurs „Waage", der mit einer Länge von sechs Kilometern einen guten Einstieg darstellen sollte. Schon zum Beginn zeigte sich jedoch die erste Schwierigkeit: Eine kurze Fahrt bergab mussten die Skianfänger überwinden. Es gab kaum einen der nicht hingefallen ist. Es war ein lustiger Anblick. Doch mit Spaß und Anstrengung kamen alle heil herunter. Nach einigen Kilometern bemerkten die Jugendlichen erste Erschöpfungserscheinungen. Doch umkehren war ausgeschlossen. Mit gemeinsamer Kraft kamen alle am Ausgangspunkt an und waren zufrieden und stolz auf sich. Nun hatten sie sich eine warme Dusche, einen Sprung ins hauseigene Schwimmbecken und ein leckeres Abendessen verdient. Den Abend ließen die Jugendlichen mit Fußball, Tischtennis und gemütlichem Beisammensitzen ausklingen.

Am nächsten Morgen mussten alle früh raus aus den Betten, denn das Programm für den Tag stand schon fest. Zunächst ging es per Bus nach Sonnenberg um dort die sechs Kilometer lange „Schneewittchenloipe" zu bezwingen. Die Loipe war gespurt und so machte es allen viel Spaß. Nach der Mittagspause verschlechterten sich die Wetterbedingungen, die Temperatur stieg über 0°C und es begann etwas zu nieseln. Doch auch das Wetter konnte die Jungen und Mädchen nicht ermüden. Im Anschluss daran ging es auf den Skiern auf den Rückweg nach Sankt Andreasberg. Zwischendurch teilten sich die Schüler noch in zwei Gruppen auf. Diejenigen, die noch mehr Kraft hatten und eine etwas längere Strecke zurücklegen wollten und diejenigen, die einen kürzeren Weg einschlagen wollten. Letztendlich kamen alle heil aber auch erschöpft an der Unterkunft an. Kein Wunder also, dass am Abend alle müde in die Betten fielen.

Aufgrund des aufziehenden Sturmes konnte am Freitag nicht mehr auf die Ski, so dass man sich nach dem Frühstück auf den Rückweg nach Osterwieck machte. Den meisten sah man an, dass die zwei Tage sehr anstrengend aber auch sehr schön waren.

 

Lisa Hackbarth (Klasse 10)