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Vom Buch zum Screenshot - digitale Medien im Unterricht

 

„Digitale Bildung neu denken“ - unter diesem Motto steht das sechswöchige Projekt, für das das Fallstein-Gymnasium nach erfolgreicher Bewerbung ausgewählt wurde.

Wie könnte der Unterricht in einer digitalen Gesellschaft von morgen aussehen? Das erleben und erproben 20 Schülerinnen und Schüler des Fallstein-Gymnasiums  aus dem 11. Jahrgang. Sie nutzen ein digitales Klassenzimmer - Tabletcomputer für Schüler und Lehrer, einen Großbildschirm, Laptop und Drucker. Diese Geräte werden vom Ausrichter des Wettbewerbs, der Initiative "Digitale Bildung neu denken", gefördert von der Firma Samsung, unserer Schule zur Verfügung gestellt. Insgesamt haben sich bundesweit ca. 150 Schulen für den Wettbewerb beworben, von denen knapp 60 ausgewählt wurden.

Die zur Verfügung gestellten Tabletcomputer werden als Unterrichtsmedium eingesetzt und ersetzen Schulbuch, Stift, Papier und den herkömmlichen PC. Dies gibt Lehrern und Schülern die Möglichkeit, neue und auch zeitgenössische Lehrmethoden zu testen. Die angehenden AbiturientInnen erhalten ihre Unterrichtsmaterialien mit Hilfe der für den Unterricht entwickelten Software, arbeiten an diesen über den Touchscreen oder einer zusätzlichen externen Tastatur und sprechen gemeinsam über ihre Ergebnisse, die auf einem großen Whiteboard, einer interaktiven Tafel, angezeigt werden können. Es werden Mindmaps, Videos und Fotos zum Unterrichtsinhalt  "Präsentation von Arbeitsergebnissen" erstellt. Parallel werden mehrere Wörterbücher zur Bearbeitung englischsprachiger Fachtexte genutzt. Mit spezieller Software hat der Lehrer automatisch eine Übersicht über alle Bildschirme und kann so sehen, was die Schüler tun und ihnen Unterstützung beim Lösen von Aufgaben geben. Die Unterrichtsmaterialien sowie Arbeitsergebnisse von Gruppenarbeiten  können untereinander ausgetauscht werden und stehen so schnell und aktuell allen Schülern zur Verfügung. Dabei geht es nicht darum, den erfolgreichen analogen Unterricht zwanghaft zu ersetzen. Vielmehr soll es ein Ansatz sein die digitalen Medien, die fest zum Alltag der Schüler gehören, methodisch-didaktisch in den Unterricht einzubeziehen und ihre Geeignetheit hierfür zu testen.

Die Digitalisierung wächst zunehmend und mit diesem Projekt soll die Unterrichtstauglichkeit dieses Medienkonzeptes auf die Probe gestellt werden.

Während der Fächer Sozialkunde, Informatik, Geografie und Englisch findet diese moderne Art des Unterrichts statt.

Sind digitale Medien die Zukunft für den Schulalltag?

“Nach anfänglichen Startschwierigkeiten und der Eingewöhnungsphase lief es von Unterrichtsstunde zu Unterrichtsstunde immer besser. Ich bin von der Innovation neuer Medien überzeugt.“ So äußerte sich die 17-jährige Sabrina, Schülerin und Teilnehmerin dieses Wettbewerbes, zu dieser Thematik. Ein weiterer „Tablet-Tester“, der 18 Jahre alte Bruno, sagte: „ Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass meine Kinder in ein paar Jahren schon mit der digitalen Tafel eingeschult werden.“

Zudem dokumentieren die Schülerinnen und Schüler den Tablet-Einsatz im Unterricht. Mit dieser Präsentation des Projekts beteiligen sie sich an dem Wettbewerb, an dem auch die anderen ausgewählten 50 Schulen deutschlandweit teilnehmen. Die Schüler bewerten sowohl die Stärken als auch die Schwächen, ziehen ihr persönliches Fazit und stellen Unterrichtsinhalte u.a. in Form von Videosequenzen zur Verfügung. Der erste Preis dieses Wettbewerbs ist ein Klassensatz Tablets und das Whiteboard. Somit bestünde auch für andere Jahrgänge die Möglichkeit, das Arbeiten ohne Schulbuch aus Papier in den Unterrichtsalltag zu integrieren.